Wie man mit Geld in schlechten Zeiten richtig umgeht.

Mrz 22nd, 2011 | By | Category: Allgemein

Zeiten voller Krisen sind immer wieder als Auslöser für ein unsicheres Gefühl verantwortlich. Hört oder liest man von Erdbeben, kriegsähnlichen Zuständen, Aufständen oder einfach von einem bevorstehenden Mangel an Rohstoffen, machen sich viele Bürger in Deutschland, Europa oder in der gesamten Welt zu Recht Gedanken. Man fragt sich, was man als seinen Besitz ansieht und wie dieser wohl in Zukunft aussehen mag. Vor allem sorgt man sich um wichtige Dinge. Dazu zählen ein sicheres Heim, die Ausbildung der Kinder und Ersparnisse für den Altersruhestand.

Doch niemand kann in die Zukunft sehen. Ebenso lassen sich Naturkatastrophen und Kriege auch in Zukunft nicht vermeiden. Auch der Bedarf an Rohstoffen wird weiterhin wachsen. Darauf haben die einzelnen Bürger und Verbraucher keinen Einfluss. Doch so schlimm, wie es oft dargestellt wird, ist es auch wieder nicht. Naturgewalten haben auch in der Vergangenheit immer wieder von sich Reden gemacht und Kriege haben wir in den letzten Jahrzenten auch mehrmals erlebt. Jedes mal konnte man in diesem Zusammenhang von einer Krise lesen.

Gewiss, wer mit seinem Geld an der Börse spekuliert, setzt sich grundsätzlich einem hohen Risiko aus. Treffen dann noch mehrere Unglücksfälle zusammen, kann dies zu großen finanziellen Verlusten führen. Doch Verbraucher sollten nicht an der Börse spekulieren, vielmehr sollten sie ihr Geld oder sonstiges Vermögen sicher veranlagen, und zwar in Kapitalanlagen mit Kapitalgarantie.

Lange Zeit waren Kapitalanlagen mit einer Kapitalgarantie unmodern. Wer sein Geld nicht zumindest in einen Fonds investierte und Renditen im zweistelligen Prozentbereich einfuhr galt als altmodisch oder rückständig. Eine Zeit lang ging sogar alles gut. Bis dann die Finanzkrise kam und so manchen Traum vom großen Geld ein rasches Ende setzte. Glück hatte, wer noch rechtzeitig verkaufen konnte. Wem dies nicht gelang, blieb auf seinen Papieren sitzen. Kurz danach besann sich der Anleger wieder. Diesem Trend folgten auch Banken und Sparkassen und boten wieder Kapitalanlagen mit staatlich garantierter Einlagensicherung an.

Doch kaum kamen von der Börse die ersten Anzeichen für einen Aufschwung lockten viele Banken wieder mit hohen Renditen für Fonds. Allerdings sieht man an der derzeitigen Situation, dass es immer wieder Krisen geben wird. Eine Situation mit der ein Investor an der Börse leben muss.

Für Kleinsparer hingegen sollten Kapitalanlagen wie Tagesgeld und Festgeld die bessere Alternative darstellen. Vor allem wenn es um kurzfristige und mittelfristige Veranlagungen geht. Tagesgeld und Festgeld bieten attraktive Zinsen und eine Kapitalgarantie auf das eingebrachte Kapital. In manchen Fällen bieten Banken freiwillig einen höhere Kapitalgarantie, als dies vom Gesetz verlangt wird. Das eignet sich besonders für Kunden, deren Kapitaleinlage die gesetzliche Grenze der Einlagensicherung übersteigt.

Bei den Zinsen finden Verbraucher durch einen einfachen Vergleich die beste Bank für ein Tagesgeldkonto oder Festgeldkonto. Doch auch hier sollte man sich die übrigen Konditionen näher ansehen. Bei manchen Tagesgeld- oder Festgeldkonten benötigt der Kunde ein Girokonto. Zudem bieten manche Banken für ein Tagesgeldkonto einen festen oder einen variablen Zinssatz an. Variable Zinssätze sind in der Regel niedriger als feste. Zu welchen Zinssatz man sein Geld veranlagt hängt von der weiteren Entwicklung der Zinspolitik ab.

Die gegenwärtige Zinspolitik deutet in Richtung Zinsanhebung.

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