Mrz 17th, 2011 | By | Category: Allgemein

In Zeiten wirtschaftlicher Turbulenzen suchen Anleger und Investoren stets nach einem sicheren Hafen um ihr Vermögen vor einem möglichen Verlust zu schützen. Dabei hat sich in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder Gold als dieser sichere Hafen erwiesen. Doch die Ereignisse rund um die aktuelle Naturkatastrophe zeigen, dass sich die Entwicklung beim Goldpreis anders verhalten kann.

Eigentlich sollte auch nach der Naturkatastrophe in Japan eine Flucht der Anleger in Gold und andere Edelmetalle erfolgen. Doch die Einbrüche der Kurse für Gold, Silber und Platin zeichnen ein anderes Bild. Unmittelbar nach dem Beben haben die Kurse für die genannten Edelmetalle deutlich nachgegeben. Aber auch der Preis für Erdöl gab infolge des Bebens deutlich nach. Von den Meldungen über die Kurseinbrüche an den Börsen ganz zu schweigen.

Dass Anleger ihr Geld in unsicheren Zeiten aus Wertpapieren, Optionsscheine oder anderen Investments abziehen ist bekannt. Meist wird das Geld dann in Gold oder anderen Edelmetallen veranlagt. Doch diesmal sackte auch der Preis für die Edelmetalle ab.
Ein Grund, weshalb der Preis für Edelmetalle nachgab, könnte darin gelegen sein, dass Investoren ihre Gold- und Silberbestände auflösen mussten um anstehende Verbindlichkeiten zu begleichen. Die dadurch sinkende Nachfrage nach den bis zuletzt beliebten Edelmetallen verursachte deren Preisrückgang auf den Märkten.

Wer kurz zuvor etwas von seinem Geld in Gold oder andere Edelmetalle investierte, sah sich daher mit einem Verlust konfrontiert. Vor Panikverkäufen sollte man sich jedoch nicht anstecken lassen. Gerade Gold konnte sich zuletzt wieder etwas festigen. Die nachgebenden Preise für Edelmetalle dürften aber auch wieder einen Anreiz zum Kauf darstellen. Langfristig wird den Edelmetallen jedenfalls eine steigende Preisentwicklung vorhergesagt.

Die aktuelle Krise zeigt aber auch, dass eine Geldanlage in Edelmetallen nicht die Lösung aller Probleme darstellen kann. Edelmetalle wie Gold oder Platin repräsentieren zwar immer einen Wert, doch eignen sie sich keinesfalls, um die täglichen Geschäfte des Lebens am Laufen zu halten. Dazu benötigt es nach wie vor Geld.

Das zeigt sich vor allem im Fall Japans sehr deutlich, wo für den Wiederaufbau japanische Investoren ihr Geld nach Japan zurückholen werden. Dies führt nebenbei auch zu einem Kursaufschwung des japanischen Yen.

Für Kleinanleger sollten diese Entwicklungen jedoch nicht weiter von Bedeutung sein und sich stattdessen ihren Fokus auf eine gute und solide Kapitalanlage richten.
Bei einer guten Kapitalanlage splittet der Anleger sein Vermögen, um es in verschiedene Anlageziele zu investieren. Dazu stehen kurz-, mittel- und langfristige Anlageziele zur Verfügung.
Zu den langfristigen Anlagezielen zählen unter anderem Edelmetalle und Immobilien. Langfristige Anlageziele lassen sich jedoch nicht binnen kurzer Zeit zu Geld machen, ohne dabei an Wert zu verlieren. Daher sollte ein Teil des Vermögens in kurzfristige Anlageziele investiert werden.
Zu den kurzfristigen Anlagezielen zählen Sparkonten mit täglich fälligen Einlagen wie zum Beispiel Sparbücher oder Tagesgeldkonten.

Zwar wählen nach wie vor viele Anleger das Sparbuch, um ihr Geld zu veranlagen, doch bieten Sparbücher kaum noch attraktive Zinsen. Hier eignen sich Tagesgeldkonten wesentlich besser als Sparbücher. Zudem bietet ein Vergleichsrechner eine praktische Hilfe beim Vergleich der Zinsen von Tagesgeldkonten. Dadurch können Anleger stets die Bank mit den besten Zinsen wählen.

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